Catering auf Hochzeiten

Brautpaar Kuss

“Auf das Brautpaar…”

Die Trauung gilt als der schönste Tag im Leben eines Brautpaares, und entsprechend hoch sind die Ansprüche an eine solche Feier. Nicht umsonst werden Wedding-Planner, Fotografen, Künstler oder ausgefallene Locations bemüht, um der Hochzeitsfeier den richtigen Glanz zu verleihen. Zu diesem solchen Anlass strömt die Familie landesweit zusammen, sind Freunde und Bekannte eingeladen und treten ganze Vereine zur Spalierbildung an. Sie alle sollen von dem Fest begeistert werden und sich auf Lebenszeit freundlich an das Brautpaar erinnern.

Der größte Haken an der Sache aber ist nicht die Show, sondern die Bewirtung.

Nichts veranschaulicht diesen Fakt besser als ein berühmter Berliner Witz, in dem der Besucher einer Heirat auf dem Dorfe von seinen neugierigen Nachbarn nach der Güte der Feier befragt wird. Der Informant will aber nicht so richtig mit der Sprache heraus, so dass sich mehrere Nachfragen nötig machen: War das Brautpaar nicht herausgeputzt? Hat der Pastor nicht anrührend gesprochen? Hat der Chor nicht schön gesungen? War die Stimmung auf der Feier nicht gut? Der Hochzeitsbesucher benotet alles bestens, bis er endlich mitteilt: “Et wurde zuweenich jenöticht!”

Essen und Trinken sind seit alters her die Hauptkriterien, nach denen eine Feier bewertet wird. Mögen heute noch so viele Posts von schillernden Hochzeits-Events durch Facebook geistern – wenn die aufgetafelten Genüsse nicht den Geschmack der Gäste treffen, war der restliche Aufwand faktisch umsonst (bzw. besser: vergeblich investiertes Geld).

Also, liebe Brautleute: Nicht nur monatelang das richtige Hochzeitskleid ausgesucht, sondern in der Zeit auch das Catering für die Vermählung klug vorbereitet.

 

Catering auf Hochzeiten

fantasty CAKE - Catering auf Hochzeiten

Highlight auf der Hochzeitsfeier:
fantasty CAKE süß oder deftig gefüllt

Bei einer Hochzeit verändern sich nicht automatisch die Bewirtungsregeln einer Familienfeier, aber es treten vier entscheidende Erschwernisse ein:

  • die Teilnehmerzahl ist bedeutend höher als sonst
  • die Zusammensetzung der Gäste reicht vom Kleinkind bis zum betagten Rentner
  • die Feier zieht sich über den ganzen Tag bis spät in die Nacht
  • die Orte des Geschehens wechseln oder gliedern sich in mehrere Bereiche

Von diesen Hürden ist die Quantität der Bewirtung noch die niedrigste, auch wenn zu üppige Bestellungen mächtig ins Geld gehen. Was sich nicht finanziell regeln lässt, sind die unterschiedlichen Geschmäcker. Du kannst die beste Speise-Qualität beim Starkoch bestellen und teuer bezahlen – ob sie durchweg die kulinarischen Vorlieben der Gäste trifft, ist mit Sicherheit unsicher. Im Gegenzug können einfache rustikale Speisen wahre Begeisterung auslösen.

Erstes Fazit: Lukullische Vielfalt ist bei der Gästeversorgung auf einer Hochzeit unerlässlich.

Das passt auch zu den beiden anderen Anforderungen. Denn jede Tageszeit hat ihre eigene Essen-Orientierung und ein kleiner Snack zwischendurch ist ebenso immer willkommen. Kleine Portionen, die sich idealerweise mit zwei drei Bissen vertilgen lassen, genießen dabei eindeutig den Vorrang.

Zum zweiten verlangen unterschiedliche Plätze nach einer Bewirtung, die zu ihrem Charakter passt. Couch-Lounges, Barplätze, Terrassensitze oder was es sonst noch an Bereichen neben dem großen Saal gibt – überall sollte das Essen auf die Charakteristik des Ortes eingestellt sein.

 

Buffet oder Menü?

Hochzeitsbuffet

Buffett – Catering auf Hochzeiten

Die einfachste Methode, kulinarische Vielfalt über den ganzen Tag und durch die ganze Nacht zu sichern, ist das Buffet. Hier können unterschiedlichste Geschmacksvorlieben, Ernährungsweisen oder Speise-Kombinationsmöglichkeiten berücksichtigt werden. Jeder nimmt sich, was er möchte. Wo Mangel droht, wird nachgelegt. Ebenso kann sich das Angebot langsam ändern, so dass die Gäste immer wieder neue Genüsse entdecken.

Die klassische Hochzeitstafel kommt auf diese Weise aber nur schwerlich zustande. Das gemeinschaftliche Essen verläuft eher in lockerer Form, da die Gäste zeitlich versetzt an großen Tisch eintreffen, immer wieder mal aufstehen, um etwas nachzulegen, und niemals eine größere Personengruppe die gleiche Speise gleichzeitig verzehrt.

Das wiederum ist der große Pluspunkt des Menüs. Mit dem Essen wird das Ritual der Gemeinsamkeit zelebriert und das Brautpaar nimmt an diesem Tag den “Vorsitz” ein. Mit dem Servieren der Gänge gibt es immer wieder ein gemeinsames Gesprächsthema für den gesamten Tisch. Gerade ältere Gäste bevorzugen diese Form, denn diese Tafel-Gebaren entsprechen der Tradition. Außerdem wollen sie lieber bedient werden, als sich selbst nach dem Essen auf den Weg zu machen. Das ist natürlich gut zu verstehen, wenn sich die Bewegungsmöglichkeiten zusehends einschränken. Aber dann sind auch alle anderen Essen-Teilnehmer an die Menüfolge gebunden, die deswegen unbedingt einen allgemein akzeptierten Charakter haben muss.

Wenn sich die älteren Jahrgänge am Tag der Eheschließung schon zum Mittagessen versammeln lassen, verliert die Frage “Buffet oder Menü” deutlich an Brisanz. In der Regel sind bei der Trauung und dem meist darauf folgenden Essen eher die engeren Familienmitglieder anwesend, so dass die Tradition mit einem Menü gepflegt werden kann. Entsprechend verweilen die älteren Gäste dann auch nicht bis in die Nacht. So kann am Abend auch problemlos ein Buffet eingesetzt werden.

 

Die Hochzeitstorte

Hochzeitstorte

Die Hochzeitstorte

Hochzeitsbräuche gibt es viele, aber keiner ist so verbreitet wie die Hochzeitstorte. Auch das ist ein Indiz dafür, wie wichtig die Bewirtung der Gäste genommen wird. Deshalb wird die Torte auch als konditorisches Kunstwerk zelebriert und kann erstaunliche Höhen annehmen. Das Anschneiden der Hochzeitstorte gilt allgemein als erste gemeinsame Amtshandlung des Brautpaares und wird entsprechend beklatscht.

Braut und Bräutigam sollten darauf achten, dass sie möglichst paritätisch Hand an legen, denn aus der Art und Weise des Anschneidens werden höchst interessante Orakel abgeleitet. Beispielsweise soll die oben liegende Hand am Kuchenmesser dem Partner gehören, der künftig in der Ehe “die Hosen anhat”.

Die Ehemänner haben es bei diesem Test besonders schwer. Gehen sie zögerlich zu Werke, werden sie als unterlegen eingestuft, nehmen sie das Heft des Handelns entschlossen in die Hand, gelten sie leicht als Machos.

So kann ein unschuldiges Catering-Objekt leicht zum Pendel einer Schicksalsgemeinschaft werden, obwohl sie doch nur den süßen Teil des Events einleiten soll.

 

Themen-Catering – das Plus für die Hochzeit

Traumhochzeit

Themen-Catering: Traumhochzeit

Ein Hochzeitsmotto macht sich immer gut. So können die Gäste bereits bei der Einladung auf den speziellen Festcharakter eingestimmt werden. Was die Brautleute aber im Vorfeld als “ihre Themen” definieren, sollte sich nicht nur im Programm und in der Dekoration, sondern auch in der Bewirtung widerspiegeln. Wenn die Auswahl der Speisen, ihre Herrichtung und die Tischdekoration ebenfalls auf die angesagten Themen Bezug nehmen, wird das gesamte Event “runder”. Ganz nebenbei lassen sich damit auch Geschmacksfragen ein wenig in die selbst gewünschte Richtung drängen: Kein Gast wird nach schweren deftigen Speisen fragen, wenn der leichte “Traumsommer” als Motto über der Trauung schwebt.

Sehr gern werden übereinstimmende Hobbys der Brautleute zum Schwerpunkt des Geschehens auf der Hochzeitsfeier erklärt. Diesem Charakter sollten auch die Speisen und Getränke folgen. Sportler, Wasserfreunde, Sammler, Abenteuerreisende – sie alle weisen kulinarische Bezüge auf, von der eiweißreichen Kost bis zur internationalen Küche.

Natürlich sind auch definierte Essgewohnheiten von Gästen ein “Thema” – und zwar dergestalt, dass beispielsweise erklärte Veganer oder Vegetarier ein ausreichendes Essen-Angebot auf der Feier vorfinden.

 

Eigene Kreationen – mit Augenmaß und Taktgefühl

Cocktails

Cocktails mixen auf der Hochzeitsfeier

Dem kreativen Planen für die Hochzeit sind mittlerweile scheinbar keine Grenzen mehr gesetzt. Was geschehen und angeboten werden soll – jede Idee ist erst einmal willkommen. Vom Picknick auf dem Berggipfel oder der ganzen Hochzeitsgesellschaft im Ballonkorb wird man sich irgendwann dann schon nach Sachlage der Realitäten verabschieden – sofern die Hochzeitsgesellschaft nicht eine verschworene Gemeinschaft von Extremsportlern ist.

Für alle anderen ist es viel sinnvoller, ihre Kreativität auf die Bewirtung zu richten. Denn in diesem Bereich kannst du mehr (und einfacher) Pluspunkte für das Hochzeitsthema sammeln als mit irgendeiner spektakulären Aktion. Die Speisekarte kann die Lieblingsdesserts der Brautleute enthalten, die obligatorischen Grillprodukte müssen nicht zwingend unter ihren üblichen Handelsnamen angeboten werden und bei den Titeln für Getränke lassen sich herrliche Verbindungen zu allen möglichen Begebenheiten aus den jeweiligen Familiengeschichten herstellen.

In der Hochzeitszeitung können ja entsprechende Erklärungen veröffentlicht werden. Spaß soll sein, insbesondere auf einer Hochzeit, aber die Gags sollten im Rahmen bleiben.
Ein schlechter Scherz sind auch mit Senf gefüllte Pfannkuchen oder die Jagd nach dem Goldstück im Kuchen – mit dem Essen selbst darf wirklich kein Unsinn getrieben werden.

Hohe Verantwortung übernehmen die Veranstalter auch, wenn sie eigene kulinarische Kreationen vorstellen oder exotische Cocktails mixen. Alles, was als kulinarisches Experiment auf der Feier geplant wird, muss vorher unbedingt getestet werden. Was dem Bräutigam ein angenehmes Prickeln im Hals verursacht, kann den Schwiegervater auf Lebenszeit vergraulen. An diesem Punkt sind neutrale Personen wirklich die besser Tester als Freunde oder Bekannte, die mit den Vorlieben des Erfinders vertraut sind. Nur was Unbeteiligte als “trink-” oder “essbar” bewerten, dürfte sich für den Einsatz auf der Hochzeitsparty qualifizieren.

Das Gleiche gilt für die Vorschläge von Freunden und Bekannten. Natürlich ist es gut, wenn sich recht viele Gäste auch an der Ideenfindung beteiligen. Aber auch hier besteht die Gefahr, dass eine kleine Clique den Sanftmut der meisten anderen Gäste überstrapaziert. Ein guter Tipp: Wenigstens ein Teil des Brautpaares sollte an der Abschlussredaktion der Hochzeitszeitung teilnehmen.

Was auch immer auf der Hochzeitsfeier passiert – Essen gut, alles gut. Die Macht der guten Bewirtung dreht den Daumen der Gäste automatisch nach oben.

Viel Glück & Freude auf Eurer einzigartigen Hochzeit
wünschen Euch das ganze Team von fantasty!

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