Kreatives Catering – das Gebot der Zeit

Hühnchen-Pfanne

Hast du Appetit bekommen?

Kreativität ist das Markenzeichen der postindustriellen Gesellschaft – und gleichzeitig auch ihr Problem. Denn es ist gar nicht mehr so einfach, Neues oder Außergewöhnliches auf den Markt zu bringen, wenn es schon alles gibt. Wo im virtuellen Leben noch unbegrenzte Möglichkeiten bestehen, sieht es offline wesentlich schlechter aus. Kreatives Catering bietet viele Möglichkeiten Essen und Trinken anschaulich zu gestalten. Denn: Mit jedem verkauften Produkt kommst du dem Gewinn näher.

Um Dinge interessant zu machen, werden die Produkte nicht mehr selbst bemüht, sondern fast nur noch die Emotionen dahinter. Oft genug sind diese allerdings auch nur für die jeweilig verantwortlichen Werbeagenturen interessant. Das faszinierende Outdoor-Abenteuer in sonnengleißenden schneebedeckten Weiten entpuppt sich am Ende als wetterfeste Jacke, und wenn sich schöne Frauen bereits zu Beginn eines Werbespots lasziv in surrealen Welten winden, folgt in der Regel die Anpreisung eines Herrenparfüms.

Essen Überraschung

Überrasche Deine Gäste mit einem ausgefallenen Catering

Von allen Dingen, die uns real umgeben, scheint allein die Kunst des Kochens noch genügend Potenzial für echte Überraschungen zu bergen – und ihr Versprechen eines besonderen Genusses auch einzulösen. Gute Speisen sind sozusagen Unikate und keine Waren von der Stange, die mit ein bisschen Lifestyle oder Zielgruppen-Feeling aufgepeppt werden. Unser Gaumen lässt sich nichts vorgaukeln. Wenn er Signale von Hitze und Schnee gleichzeitig an das Gehirn sendet, dann war der Wodka wirklich gut.

Dieser Umstand wiederum bedeutet eine erhöhte Verantwortung für Geschmackskünstler. Wenn ihre Kreativität nicht zum echten Genuss führt, wird die Enttäuschung sofort offenkundig. Mutiges Hinunterschlucken und dabei die Gesichtszüge im Zaum zu halten ist noch die höflichste aller denkbaren Reaktionen.

Das willst du natürlich keinen deiner Gäste antun. Gleichzeitig befindest du dich im kreativen Zugzwang, um etwas Besonderes bieten zu können. Kreatives Catering ist heute ein Muss – siehe oben.

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Kreativ sein – Aber wie?

Kreatives Essen

Profiköche machen es vor – Kreativität spielt bei Essen eine große Rolle

Das zweite Markenzeichen unserer Epoche ist kein neues: wo ein Bedarf ist, da finden sich zügig Anbieter ein. Allerdings eilten sie noch niemals in der Geschichte der Menschheit so schnell und in solcher Fülle herbei. Kreatives Catering für alle? Kein Problem! Heerscharen von Profi-Köchen und Grill-Weltmeistern nehmen sich unverzüglich des neuen gesellschaftlichen Freizeitzwanges an.

Möglich machen es die Massenkommunikationsmittel. Mittlerweile gibt es etwa 100 (!) Kochshows deutschlandweit, die du dir im frei empfangbaren Fernsehprogramm anschauen kannst. Das noch größere Internet quillt über von unterschiedlichsten Rezepten und Probiervorschlägen.

Das scheinen auf den ersten Blick wunderbare Voraussetzungen für das kreative Catering zu sein. Denn unmöglich kann selbst eine vielköpfige Gästeschar alle diese Angebote wahrgenommen haben und sich missmutig zuraunen: “Kennen wir schon.”

Aber es gibt sie noch, die Sterneköche, die sich nicht auf der Mattscheibe profilieren. Hier kommen die 5 besten Sternköche der Welt.

  • Michel Bras aus Japan
  • Troisgros aus Frankreich
  • Dal Pescatore aus Italien
  • Harald Wohlfahrt aus Baiersbronn
  • Thomas Keller aus Californien (USA)

Faszination “Selber kochen”

Die Frage ist nur, was da als so umwerfend neu im Fernsehen zelebriert wird. Exotische Zutaten und erstaunliche Geschmackskombinationen sind das eine – der Hauptteil der Faszination indes ist nichts anderes als die Wiederentdeckung einer alten hauswirtschaftlichen Tätigkeit: selber kochen.

Auf diesen Gedanken ist in den letzten 50 Jahren keiner mehr gekommen. Mahlzeiten selbst zubereiten mutet inzwischen wie ein Relikt aus der Steinzeit an.

Essen und Kochen Gemeinschaft

Kochen und Essen in der Gemeinschaft

Convenience-Produkte, Fertignahrung und ungesundes Fastfood erlangten in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine solche Dominanz im Speiseplan der westlichen Welt, dass sie vorbehaltlos unter “Fortschritt” gebucht wurden. Das Kainsmal der Frau am Herd wurde ein für allemal getilgt. Diese Rolle haben nun meist beleibte Männer an TV-Elektroherden und High-Tech-Grills im heimische Garten übernommen.

Warum lässt sich ein Millionenpublikum lieber von solchen Gestalten über das Kochen belehren als von der eigenen Großmutter? Denn der größte Teil dessen, was die Herren der Ceran-Ringe als kreative Essenzubereitung ausgeben, sind ganz normale Ernährungstraditionen – und da kommt von Generation zu Generation immer wieder etwas hinzu. Sie “wieder zu entdecken” ist schon fast so etwas, als müsse man erst einmal den Code für handschriftliche Dokumente wiederfinden.

Wenn überhaupt ein kreativer Impuls von den Cook-around-the-clock-Sendungen ausgeht, dann ist es der, in Sachen gesunder Ernährung wieder einmal selbst aktiv zu werden. Eine überzogene Konzentration auf die über den Bildschirm vermittelten Inhalte ist gottseidank nicht nötig. Alles, was schon einmal gekocht wurde, kann man sich auch als Rezept downloaden. Deine Kreativität besteht darin, die passenden Gerichte für deine Gäste auszuwählen.

Kreatives Catering – geh mit der Zeit

Wir unterstützen bei einem erfolgreichen Catering!

Das Auge isst mit – kreative Optik

Kreativer Salat

Satte und kräftige Farben lassen den Salat frischer aussehen!

Es muss nicht nur schmecken, es muss auch gut aussehen. Diese Maxime der guten Küche ist schon längst zum Standard im gesamten Nahrungsmittelbereich geworden. Gurken mit zu starker Biegung fallen durch die Euro-Norm, Hunderte von Farb- und Zusatzstoffen verwandeln Lebensmittel in Kleinodien der Esslust und Pizza-Verpackungen lächeln im Hochglanz-Look aus den Kühltruhen.

In der Welt der Warenästhetik hat die Lebensmittelindustrie nichts unversucht gelassen, ihre Produkte noch schöner aussehen zu lassen als der verführerischste Apfel am Baum. (Gleichzeitig dürfen die Inhaltsstoffe in 6-Punkt-Schriftgröße angegeben werden = 2.256 Millimeter.)

Kreatives Catering muss sich also in der Optik an Idealbildern in den Köpfen der Konsumenten messen lassen. Mit einem normalen Aussehen der Speisen ist kein Staat mehr zu machen. Dafür musst Du aber nicht den Umweg über die Chemie gehen. Viele Nahrungsmittel entfalten ihre eigene Schönheit, wenn sie richtig behandelt werden.

1. Farben müssen frisch und satt wirken!

Gemüse dünsten

Vitamine, Frische und Farben erhalten durch dünsten vom Gemüse

Das beste Beispiel dafür sind die Farben von Gemüse. Was leicht überkocht wird, verliert an Farbe und sieht in der Tat weniger appetitlich aus. Du musst also alles daran setzen, Gemüse mit Biss zu garen. Das bedeutet, genau den Punkt bei der Zubereitung zu erwischen, an dem das Gemüse noch richtig knackig, aber schon gut verzehrbar ist.

Der Vorteil ist, dass nicht nur die Farbe des Gemüses noch frisch wirkt, sondern auch die pflanzlichen Strukturen erhalten bleiben. Die kleinen Röschen von gesundem Brokkoli oder Blumenkohl schaffen so noch einen zusätzlichen Schönheitseffekt.

Ein guter Weg dahin ist, dein Gemüse zu dünsten, anstatt es zu kochen. Spargel, Bohnen oder knackige Möhren verbessern ihren visuellen Eindruck, wenn sie noch leicht in Öl angebraten werden. Das Öl macht im wahrsten Sinne des Wortes einen glänzenden, unwiderstehlichen Eindruck, und die Farben wirken kräftiger.

2. Fleisch richtig braten – Das Muss für eine knusprige Kruste. Foto

Fleisch richtig zubereiten

Scharf anbraten und dann ruhen lassen – perfekte Fleischzubereitung

Braten will gekonnt sein – nicht nur wegen der Optik. Für Fleisch gilt die Regel: scharf anbraten und  ruhen lassen. Die braune, knusprigen Kruste ist ein Anblick, bei dem jeden das Wasser im Mund zusammenläuft. Gleichzeitig bewirkt sie in ein paar Minuten Ruhephase nach dem Braten auch, dass sich der Saft wieder in die Fasern zurückziehen kann.

Erst dann sollte das Fleisch geschnitten werden. Der Kontrast von dunklem Rand und zartem Innenleben sorgt für einen wunderbaren Eindruck. Nebenher vermeidest Du auf diese Art und Weise auch das Auslaufen von Fleischsaft auf den Tellern. So gehen fachgerechte Zubereitung und schönes Aussehen Hand in Hand.

3. Nutze Farbkontraste, um Eintönigkeit zu vermeiden!

Paella

Das Auge isst mit – Farbe ins Essen bringen durch verschiedene Zutaten

Ganz wichtig: Eintönigkeit vermeiden. Jede mit deiner Speise gefüllte Schüssel, jede angerichtete Pfanne, jeder belegte Teller sieht besser aus, wenn Farbkontraste die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Eine einfache Schüssel mit Körnerfrühstück wird sofort zur Attraktion, wenn sie mit einigen frischen roten Beeren garniert ist. Puddings oder Quarkspeisen machen sich einem Klecks bernsteinfarbenen Ahornsirups oder schwarz-grünen Kiwi-Stücken gleich viel besser als im Urzustand. Mit bunten Nahrungsmitteln lässt sich ganz einfach Farbe ins Essen bringen.

Viele Kartoffelgerichte wirken blass, insbesondere, wenn sich auch der Fleischanteil nicht wirklich abhebt. Hier wirken kleine Streusel frischen Schnittlauchs, Dill, Petersilie oder Minze Wunder. Für helles Fleisch empfehlen sich kräftige Farben, wie sie sich durch das Hinzugeben von Zitronen- oder Orangenscheiben bewerkstelligen lassen. Auch geschmacklich passen solche Kreationen hervorragend.


Fazit: Kreatives Catering

Kreatives Catering

Dekoration und Speisen – Es muss stimmig sein.

Mit dem Essen besondere Genüsse zelebrieren – das ist kreatives Catering. Du musst keine eigenen Gerichte erfinden, denn die gibt es schon in absoluter Vielfalt. Aber Du kannst Impulse geben, z.B. durch das Einbeziehen von Speisen aus anderen Kulturen. Wichtig ist nur, dass du vorher abwägst, was für deine Gäste interessant sein könnte und ob es ihren Geschmack trifft.

Plane das Essen nach den Bedürfnissen, wie du sie von dir und deinen Gästen kennst. Lass dir nicht von den Experten aus den Kochsendungen ständig etwas Neues einreden, sondern orientiere dich lieber an deinen eigenen Erfolgen. Hast du schon einmal einen Volltreffer in der Bewirtung gelandet, so versuche beim nächsten Mal, den Geschmack weiter zu entwickeln oder Speisen zu servieren, die sich gut damit kombinieren lassen.

Schließlich und letztendlich ist die Tischkultur natürlich immer das Tüpfelchen auf dem i. Bei Geschirr und Gläsern musst du nicht zwingend das Teuerste vom Teuersten auf den Tisch stellen. Mache dir lieber Gedanken über eine originelle Dekoration und ein paar nette Details in der Gestaltung. Richtig kreativ bist du, wenn alles gut zusammen passt – von der Auswahl der Speisen bis zur gelungenen farbliche Abstimmung des gesamten Tisches.

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